Der pCloud Test – Unsere Erfahrungen mit dem Cloud Speicher im Test

Cloud Speicher alias Online-Speicher sind praktisch und aus meiner Sicht unverzichtbar. Wir schauen uns das Angebot in unserem pCloud Test genauer an. Cloud Speicher ermöglichen flexiblen Zugriff auf Deine Daten von allen Deinen Endgeräten und bieten dabei meistens einen hohen Schutz vor Datenverlust. Dein Computer beinhaltet private Bilder und Videos seit Deiner Kindheit? Du bewahrst wichtige Informationen auf? Dies müsste theoretisch auf jede Person zutreffen. Entsprechend raten wir Dir zu einem Cloud Speicher um die Daten zusätzlich gegen Verlust (z. B. Hardwaredefekt, Diebstahl, Ransomware) zu schützen.

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pCloud der unbekannte Stern am Himmel?

Wir schauen uns heute in unserem pCloud Test den Cloud Speicher Anbieter genauer an und eines kann ich vorwegnehmen. Es lohnt sich!

Geschwindigkeit

Wir haben für einen Geschwindigkeitstest eine ZIP Datei von 108 MB hochgeladen und als zweiten Test einen Ordner, der sich aus 36 Bildern (103 MB) und 1637 kleine Dateien mit insgesamt 107 MB zusammensetzt. Der Windows Test PC steht in Deutschland und hat ein maximalen Upload von 10 MBit/s.

Der Upload der einzelnen ZIP Datei hat ungefähr 01:41 Minuten gedauert und es wurde die ganze Zeit die maximale Bandbreite der Leitung genutzt.

pcloud_zip

 

Der Ordner hat ungefähr 02:23 Minuten benötigt.

pcloud_ordner

 

Wow! Wir sind wirklich begeistert und können nur sagen 10 von 10 Punkten.

Serverstandort

pCloud ist eine Schweizer Firma aber die Daten werden in einem Datacenter in den USA (Dallas, Texas) gespeichert. Das Datacenter besitzt eine SSAE 16 SOC 1, Type II Zertifizierung und pCloud benutzt dieses nur für Collocation d. h. es kommen eigene pCloud Hard-/Software zum Einsatz. Die Daten sind laut Aussage von pCloud mindestens auf drei Server gespeichert.

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Sicherheit

Es wird eine 256-bit AES Verschlüsselung während und nach dem Transfer eingesetzt. Beim Transfer werden die Daten zusätzlich per TLS/SSL übertragen. Natürlich kann pCloud die Daten entschlüsseln und darauf zugreifen. Da die Daten in den USA liegen könnte die Regierung dies potenziell auch. Für den normalen Nutzer ist dies bereits eine ausreichende Sicherheit, die hier verwendet wird. Es gibt zusätzlich für Kunden mit höheren Ansprüchen die Option „pCloud Crypto“ für eine zusätzliche Gebühr (4,99,- EUR im Monat) hinzuzufügen. Falls Du diese Option buchst, werden Deine Daten bereits auf Deinem Client mit einem Schlüssel, den nur Du kennst, verschlüsselt d. h. nun hat wirklich kein Dritter mehr Zugriff auf Deine Daten. Leider kannst Du dann verschiedene Funktionen wie das komfortable Freigeben von Inhalten an Dritte nicht mehr nutzen.

Clients und Schnittstellen

Clients gibt es für alle geläufigen Betriebssysteme:

  • Android
  • IOS
  • Windows
  • macOS

Bei dem Windows Client bekommst Du ein neues Laufwerk eingebunden. Sobald Du nun Deine Daten auf dieses Laufwerk ziehst, werden diese in die pCloud geladen. Dadurch sparst Du Platz auf Deiner lokalen Festplatte, da die Daten nur noch in der Cloud liegen und Du nur einen Cache auf dem lokalen PC hast. Wenn Du größere Datenmengen in die Cloud verschiebst, wird der Client temporär mehr Speicherplatz hierfür beanspruchen.

Dies gefällt mir sehr gut aber ich möchte trotzdem das meine Daten weiterhin auf meinem lokalen PC liegen. Hierfür gibt es die Möglichkeit im Client unter dem Punkt „Sync“ lokale Ordner mit der pCloud in beide Richtungen zu synchronisieren. Perfekt!

pcloud_sync

Der Client für mein Android und iOS Handy funktioniert auch sehr performant und gut. Zusätzlich bietet er die Funktion Bilder und Videos automatisch zu pCloud hochzuladen und den Speicherplatz auf dem Handy somit freizugeben.

Außerdem ist es möglich per WebDAV auf die Daten zuzugreifen. Leider fehlt eine Zugriffsmöglichkeit per FTP.

Inhalte freigeben

Das Freigeben von Inhalten war in unserem pCloud Test kein Problem. Es gibt sogar Upload Links. Die Links haben eigene Statistiken und es kann ebenfalls ein Ablaufdatum sowie Passwort gesetzt werden. Was will man mehr?

Support

Der Support erfolgt aktuell leider nur auf Englisch. Nach unseren Erfahrungen ist der Kontakt mit dem Support bisher sehr positiv und auch unkompliziert, da dieser per E-Mail realisiert ist.

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Kosten

Du kannst aktuell bei pCloud zwischen einem monatlichen, jährlichen oder sogar ein Modell auf Lebensdauer wählen. Wir empfehlen Dir mit dem kostenlosen Konto, welches bis zu 20 GB bietet, zu starten und dann auf das monatliche Modell umzusteigen. Wenn Du den Service für Dich persönlich getestet hast, solltest Du dann ggf. einen Blick auf das Modell bzgl. einer Lizenz auf Lebensdauer werfen. Es kann z. B. mit PayPal, Kreditkarte oder Bitcoin bezahlt werden.

MonatlichJährlich (20% Ersparnis)Lebensdauer
500GB Speicher4,99,- EUR47,88,- EUR125,- EUR
2000GB Speicher9,99,- EUR95,88,- EUR250,- EUR
Optional:
pCloud Crypto4,99,- EUR47,88,- EUR125,- EUR

pCloud Test und mein Fazit

Ich bin von pCloud positiv angetan und kann den Dienst uneingeschränkt empfehlen. Die Geschwindigkeit ist einfach nur Premium und die Software lässt sich gut bedienen. Die zusätzliche Option auf WebDAV sowie die Möglichkeit die Daten per „Rewind“ von einem älteren Zustand wiederherzustellen überzeugen mich. pCloud bietet auch die Möglichkeit von bestehenden Google Drive, Dropbox, Facebook, Instagram oder OneDrive ein Backup einzurichten. Der Preis für die Leistungen ist völlig in Ordnung.

Ich kann Dir nur empfehlen ein kostenloses Konto zu erstellen und den Service selber zu testen!

3 Gedanken zu “Der pCloud Test – Unsere Erfahrungen mit dem Cloud Speicher im Test

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